Alice im Wunderland Roland Schimmelpfennig
März 2008, Projektraum, WUK

Alice ist ein keckes, neugieriges Mädchen, das dem langweiligen Zusammensein mit ihrer altklugen Schwester entfliehen will. Ihre Fähigkeit sich zu verdoppeln, kommt ihr in solchen Situationen sehr gelegen. Gemeinsam mit ihrer Doppelgängerin erkundet sie ein groteskes, unheimliches Wunderreich, das von tierhaften Figuren bevölkert ist. Doch sehr bald stellt sich ihr die lebenswichtige Frage ihrer eigenen Identität.

"Im Absurden vermag der Geist einen Ausweg aus allen beliebigen Schwierigkeiten zu finden. Die Neigung zum Absurden öffnet dem Menschen aufs neue das geheimnisvolle Königreich der Kinder."

(André Breton)

10 Jahre KUNSTWÆRTS - das Fest
Mai 2009

Verein Kunstwaerts
Wien
theater(at)kunstwaerts.at

ZVR-Zahl 165465759

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KUNSTWÆRTS
entstand 1998 als Zusammenschluss Studierender der Universität Wien.
Schwerpunkt ist die zeitgenössische Theaterliteratur.
KUNSTWÆRTS
Junge Leute machen in Bayern Revolution und erklären Bayern zur SAB, zur Sozialistischen Anarchie Bayern. Nachdem das Land eine Weile Anarchie war, wird das militärische, nicht geschützte Gebiet okkupiert.

Anarchie in Bayern richtet sich gegen eine Revolution "auf die Schnelle", plädiert für einen "langen Marsch", eine Revolution im Bewusstsein der Revolutionäre zuerst und der Bürger.

Anhand verschiedener revueartig montierter Szenen soll gezeigt werden, dass äußerliche Veränderungen nicht ausreichen, um im abendländischen, auf Unterdrückung und Autorität fixierten Bewusstsein etwas Wesentliches zu bewirken.

(Theaterzettel des antiteaters)

Die Unterrichtsstunde Eugène Ionesco
2003

Die Humanisten Ernst Jandl
2003

Die Präsidentinnen Werner Schwab
2001 - mit einem Gastspiel in Gent, Belgien

Das Skurrilspiel Sowas Albert Drach
2001

Würde Richard Kisling (Uraufführung)
2001

Party for Six Wolfgang Bauer
2000

Die Komödie der Eitelkeit Elias Canetti
2000

Die Unähnlichen eine Textcollage mit Texten von Kleist, Kieseritzky, Raimund, Turrini, Mayröcker und Botho Strauss
1999

Anarchie in Bayern Rainer Werner Fassbinder
April 2006, Theaterkistl, VZA
Fotos
(Raphael Zwiauer,
Wolfgang Lehrner
)
Fotos

10 Jahre KUNSTWÆRTS - das Fest ist abgefeiert!

Lesung, Performance, DJs, Gourmet-Buffet, KUNSTWÆRTS-Stars und Fans - alles und alle waren mit dabei.
Wer hätte sich das vor zehn Jahren erträumt? Und die nächste Produktion scharrt schon mit den Hufen in den Startlöchern... Also haltet Augen und Ohren offen!

Die Besucher waren
begeistert:
Helene: "Geil war's!"
Arno: "Sehr zufrieden."
Thomas: "...grins"
Matthias: "Kunstwaertig..."
Findet hier die Fotos.

„Es ist immer das Gleiche / kaum sitzen wir bei Tisch / an der Eiche / findet einer einen Nazi in der Suppe / und statt der guten alten Nudelsuppe / bekommen wir jeden Tag / die Nazisuppe auf den Tisch.“
Was Bernhard in seinen großen Dramen in endlosen Tiraden auffächert, wird in den zwischen 1978 und 1981 entstandenen Dramoletten „A Doda“, „Match“, „Maiandacht“ und „Der deutsche Mittagstisch“ in zugespitzter Form, stark komprimiert, auf eine Essenz reduziert: Von den geschwätzigen Vorurteilen und rassistischen Ausfälligkeiten in der alltäglichen Kommunikation – sei es nun nach Kirchgängen und Maiandachten oder im Kreis der Familie – ist es oftmals nur ein kleiner Schritt hin zur Rhetorik und Ideologie des Nationalsozialismus, der in den Texten nicht nur verdrängt und verharmlost, sondern oftmals auch unterschwellig wieder herbeigesehnt wird. In satirischer Überzeichnung demontiert Bernhard die Faschismen, die sich hinter den Sprachhülsen und inhaltsleeren Floskeln des sogenannten „gesunden Volksempfindens“ verbergen und bei den geringfügigsten Anlässen erstaunlich schnell ans Tageslicht kommen.


Hier alle Fotos der Aufführung
 

 

 

 

Der deutsche Mittagstisch Thomas Bernhard
Mai 2010, 3raum Anatomietheater